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Nadelgehölz

Blaue Mädchenkiefer: langsam wachsende Kiefer für kleine Gärten

Die Blaue Mädchenkiefer aus Japan wächst langsam und bleibt kompakt. Mit ihren silbrig-blauen Nadelbüscheln und den vielen Zapfen passt sie gut in kleine Gärten.

Blaue Mädchenkiefer

Die Blaue Mädchenkiefer erkennen Sie an ihren kurzen, silbrig-blau glänzenden Nadeln. Sie sitzen in dichten Büscheln an den Triebenden und sehen aus wie kleine Pinsel, daher auch der Name Pinselkiefer. Dazwischen hängen meist zahlreiche dunkle Zapfen. Die japanische Kiefer wächst sehr langsam und bleibt überschaubar. Damit gehört sie zu den Kiefern, die sich am besten für kleine Gärten eignen.

Steckbrief

Botanischer NamePinus parviflora (blaunadelige Gartenform)
HerkunftJapan
Wuchshöhebis 5 m, sehr langsam wachsend
Wuchsformflach ausgebreitete, unregelmäßige Krone mit dichten, kurzen Ästen
BlütezeitMai bis Juni, unauffällig
Standortsonnig bis leicht halbschattig, möglichst windgeschützt
Bodenanspruchslos, ohne Staunässe
Winterhärtewinterhart
VerwendungEinzelstellung in kleinen Gärten, Steingarten, japanisch gestaltete Gärten, große Kübel

Erkennungsmerkmale

Die Mädchenkiefer gehört zu den Fünfnadelkiefern: Ihre Nadeln wachsen jeweils zu fünft in einem Bündel. Bei der blauen Form schimmern sie silbrig und stehen so dicht an den Zweigenden, dass jeder Trieb in einem kleinen Pinsel endet. Die Krone wächst ziemlich unregelmäßig und breitet sich eher flach aus. Ihre kurzen Äste stehen dicht beieinander. So bekommt der Baum schon in jungen Jahren einen malerischen Charakter.

Typisch ist auch der reiche Zapfenbesatz. Die Zapfen hängen oft viele Jahre am Gehölz und setzen dunkle Punkte zwischen das helle Nadelkleid. Das macht die Kiefer auch im Winter zu einem Blickfang.

Standort und Boden

Pflanzen Sie die Blaue Mädchenkiefer an einen hellen, möglichst windgeschützten Platz. An den Boden stellt sie kaum Ansprüche. Wichtig ist nur, dass Wasser gut abziehen kann, denn dauerhaft nasser Boden schadet Kiefern. Da sie sehr langsam wächst, braucht sie wenig Platz und lässt sich auch dort pflanzen, wo eine heimische Kiefer bald zu groß würde.

Pflanzen und Pflege

Wie alle Nadelgehölze verträgt die Mädchenkiefer Trockenheit schlecht, vor allem in der ersten Zeit nach der Pflanzung. In dieser Phase hilft es, sie bei starker Sonne vorübergehend etwas zu schattieren. Beim Gießen gilt:

  • Lieber selten und durchdringend gießen als oft und wenig, zum Beispiel alle 14 Tage reichlich.
  • Auch im Herbst kräftig wässern, damit die Pflanze gut versorgt in den Winter geht. Immergrüne verdunsten auch im Winter Wasser.
  • Den Wurzelbereich vor dem Winter mit Laub, Nadelstreu oder Rindenmulch abdecken. Das hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt die Wurzeln.

Ein Schnitt ist nicht nötig, weil die Kiefer ihre Form von selbst entwickelt.

Verwendung im Garten

Am besten wirkt die Blaue Mädchenkiefer als Einzelgehölz, wo ihre unregelmäßige Krone und die Zapfen gut zu sehen sind. Sie passt in Steingärten, in japanisch gestaltete Gartenbereiche und neben Wege oder Terrassen. Mit niedrigen Nadelgehölzen wie der Nestfichte oder der Zwerg-Scheinzypresse lassen sich abwechslungsreiche Bilder gestalten. Wer eine weitere Fünfnadelkiefer sucht, die größer wird, findet sie in der Zirbelkiefer.