Strauchmargerite: reichblühend für Kasten und Kübel
Die Strauchmargerite blüht unermüdlich in Weiß, Gelb, Rosa oder Rot und gehört zu den beliebtesten Pflanzen für Balkonkästen und Kübel. Sie ist eigentlich mehrjährig, braucht im Winter aber einen hellen, kühlen und frostfreien Platz.
Die Strauchmargerite erkennen Sie an ihren zahlreichen margeritenartigen Blütenköpfen über einem dicht verzweigten, buschigen Wuchs. Das fein geschnittene Laub schimmert graugrün und bildet einen ruhigen Hintergrund für die Blüten. Am häufigsten sieht man strahlend weiße, niedrig bleibende Sorten. Inzwischen gibt es aber auch gelb, rosa und rot blühende Züchtungen.
Steckbrief
| Botanischer Name | Argyranthemum frutescens |
|---|---|
| Herkunft | Kanarische Inseln |
| Wuchshöhe | 30–60 cm |
| Blütenfarben | Weiß, Gelb, Rosa, Rot |
| Blütezeit | Hauptsächlich Mai bis Oktober; bei gestaffelter Vermehrung fast ganzjährig |
| Standort | Sonnig |
| Boden | Anspruchslos; durchlässige, nährstoffreiche Erde ist ideal |
| Winterhärte | Nicht winterhart; hell, kühl und frostfrei überwintern |
| Verwendung | Balkonkasten, Kübel, Beet, Topfpflanze, Schnittblume |
Erkennungsmerkmale
Die Strauchmargerite ist von Natur aus ein mehrjähriger Halbstrauch. Ihre Triebe verzweigen sich gut. Mit den Jahren verholzen die unteren Abschnitte der Haupttriebe und die unteren Seitentriebe, während die Spitzen krautig bleiben. Typisch sind die gefiederten, graugrün glänzenden Blätter und die vielen Blütenkörbchen mit gelber Mitte. Bei den klassischen Sorten sind die Strahlenblüten weiß. In unseren Breiten wird die Pflanze meist als Sommerblume gezogen, sie lässt sich aber gut über mehrere Jahre halten.
Standort und Boden
Am liebsten steht die Strauchmargerite in voller Sonne. Je heller der Platz ist, desto reicher blüht sie. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Im Kübel oder Kasten hat sich eine durchlässige, humose Blumenerde bewährt, in der kein Wasser steht. Gießen Sie im Sommer regelmäßig, denn Pflanzen in Gefäßen trocknen an heißen Tagen schnell aus.
Pflanzen und Pflege
Die wichtigste Pflegemaßnahme besteht darin, Verblühtes regelmäßig auszuputzen. So bleibt die Pflanze ansehnlich und setzt immer neue Knospen an. Während der Hauptwachstumszeit sollten Sie Kübelpflanzen außerdem in regelmäßigen Abständen düngen.
Frost verträgt die Strauchmargerite nicht. Deshalb muss sie vor den ersten Frostnächten ins Haus. Sie braucht ein helles, kühles und frostfreies Winterquartier, zum Beispiel einen Wintergarten, eine geschlossene Veranda oder ein Kalthaus, also ein frostfrei gehaltenes Gewächshaus. Gießen Sie im Winter nur sparsam.
Die Vermehrung gelingt leicht über Stecklinge, und mit der richtigen Zeitplanung lässt sich die Blütezeit deutlich verlängern:
- September: Stecklinge schneiden, gut bewurzeln lassen und hell und kühl überwintern.
- März/April: Triebspitzen als Frühjahrsstecklinge nutzen.
- Juli: Stecklinge für eine späte Blüte im Herbst schneiden.
Wenn Sie diese Termine kombinieren, haben Sie fast das ganze Jahr über blühende Pflanzen.
Verwendung im Garten
Am besten wirkt die Strauchmargerite im Balkonkasten. Dort harmoniert sie gut mit Petunien und Pelargonien. Auch im Beet, als Topfpflanze auf der Terrasse oder als Schnittblume für die Vase macht sie eine gute Figur. Im sonnigen Sommerbeet lässt sie sich mit anderen halbhohen Sommerblumen wie der Sommeraster oder der Studentenblume kombinieren. Ältere, verholzte Exemplare können Sie als kleine Hochstämmchen oder als buschige Kübelpflanzen über mehrere Jahre weiterziehen.


