Mangles Sonnenflügel: zierliche Trockenblume aus Australien
Mangles Sonnenflügel ist eine einjährige Sommerblume aus Westaustralien mit rosenroten Blütenkörbchen und blaugrünem Laub. Getrocknet behält sie ihre Farbe und eignet sich deshalb gut für Wintersträuße.
Mangles Sonnenflügel erkennen Sie an seinen rosenroten Blütenkörbchen. Sie sitzen einzeln an dünnen, steifen und reich verzweigten Stielen. Das Laub ist blaugrün. Zusammen ergibt das einen kleinen, zierlichen Busch, der zur Hochsommerzeit erstaunlich viele Blüten trägt. Die einjährige Pflanze stammt aus Westaustralien und gehört zu den Korbblütlern. Bekannt ist sie vor allem als Trockenblume, denn ihre Blüten bleiben auch getrocknet kräftig gefärbt.
Steckbrief
| Botanischer Name | Rhodanthe manglesii (Syn. Helipterum manglesii) |
|---|---|
| Familie | Korbblütler (Asteraceae) |
| Herkunft | Westaustralien |
| Wuchshöhe | 25 bis 30 cm |
| Blütezeit | Juli bis August |
| Blütenfarbe | kräftiges Rosenrot |
| Standort | vollsonnig, warm und geschützt |
| Boden | warm, humusreich und locker |
| Winterhärte | nicht winterhart, wird einjährig gezogen |
| Verwendung | Beetpflanze, Schnittblume, Trockenblume |
Erkennungsmerkmale
Der Sonnenflügel wächst fein verzweigt und bleibt mit 25 bis 30 cm eher niedrig. Seine Blütenstiele sind dünn, aber steif, sodass die Pflanze auch ohne Stütze aufrecht steht. Die Blütenkörbchen sitzen an den Enden der Haupt- und der Seitentriebe. Die rosenroten, trockenhäutigen Hüllblätter machen den Reiz dieser Pflanze aus. Mit ihnen kontrastiert das blaugrüne Laub, das dem kleinen Busch eine leichte, luftige Wirkung gibt.
Standort und Boden
Als Pflanze aus einer warmen, trockenen Region braucht der Sonnenflügel viel Sonne und einen warmen, geschützten Platz. Der Boden sollte humusreich, locker und gut durchlässig sein. In nassen, schweren Böden sowie in kühlen, verregneten Sommern wächst er nur schlecht und bildet weniger Blüten. Ein sonniges Beet vor einer Mauer oder an einer windgeschützten Stelle bietet ihm gute Bedingungen.
Pflanzen und Pflege
Von der Aussaat bis zur Blüte dauert es etwa drei Monate. Sie haben zwei Möglichkeiten:
- Direktsaat: Säen Sie im Mai direkt an Ort und Stelle, wenn der Boden sich erwärmt hat.
- Vorkultur: Säen Sie im März oder April ins Frühbeet und pflanzen Sie die Jungpflanzen später mit 15 bis 20 cm Abstand aus.
Die Vorkultur bringt einen Vorsprung, der vor allem in kurzen Sommern zu einer früheren und längeren Blüte führt. Sonst braucht die Pflanze wenig Pflege. Gießen Sie nur maßvoll und vermeiden Sie Staunässe. Weil der Sonnenflügel Frost nicht verträgt, stirbt er im Herbst ab und wird im nächsten Jahr neu ausgesät.
Verwendung im Garten und als Trockenblume
Im Sommer schmückt der Sonnenflügel Beete und Rabatten, und er hält sich lange als Schnittblume in der Vase. Besonders geschätzt wird er aber als Trockenblume, weil er seine rosenrote Farbe behält. So eignet er sich für Wintersträuße und feine Gestecke.
Schneiden Sie die Blüten zum Trocknen am Morgen, kurz bevor sich die Blütenkörbchen ganz öffnen. Entfernen Sie dann die Blätter, binden Sie die Stiele zu einem lockeren Strauß und hängen Sie ihn kopfüber an einem luftigen, trockenen und schattigen Ort auf. Im Schatten bleibt die Farbe am besten erhalten.
Gute Partner für ein Beet mit Trockenblumen sind die Papierblume und die Jungfer im Grünen, deren Samenkapseln ebenfalls gerne getrocknet werden. Wenn Sie mehr Farbe für Sommersträuße möchten, passt die Sommeraster gut dazu.


