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Halbhohe Sommerblumen

Sommeraster: formenreiche Schnittblume für sonnige Beete

Die Sommeraster gehört zu den formenreichsten einjährigen Sommerblumen und ist eine ausgezeichnete Schnittblume. Hier erfahren Sie, wie Sie sie vorziehen, wo sie gut gedeiht und wie Sie der gefürchteten Asternwelke vorbeugen.

Sommeraster

Die Sommeraster erkennen Sie an ihren auffälligen Blütenkörbchen, die auf aufrechten, verzweigten Stielen über dem Laub stehen. Die Wildform aus China trägt schlichte lila Randblüten um eine gelbe Mitte. Die heutigen Gartensorten sehen dagegen sehr unterschiedlich aus: Von einfachen Blüten bis zu dicht gefüllten Bällen ist fast alles dabei. Kaum eine andere Sommerblume ist so stark gezüchtet worden, entsprechend groß ist die Sortenvielfalt.

Steckbrief

Botanischer NameCallistephus chinensis
PflanzenfamilieKorbblütler (Asteraceae)
HerkunftChina
Wuchshöhe40 bis 60 cm
BlütezeitHochsommer bis Herbst
Standortsonnig, windgeschützt
Bodenleicht, locker, gut durchgearbeitet
Winterhärtenicht winterhart, wird einjährig gezogen
VerwendungBeet, Rabatte, Schnittblume

Erkennungsmerkmale und Formenvielfalt

Die Farbpalette reicht von reinem Weiß über Rosa und Rot in vielen Abstufungen bis zu einem tiefen, fast schwarz wirkenden Blau. Am einfachsten lassen sich die Sorten nach ihrer Höhe in niedrige, halbhohe und hohe Gruppen einteilen. In jeder dieser Gruppen finden Sie verschiedene Blütenformen, zum Beispiel:

  • einfach blühende Körbchen mit sichtbarer Mitte
  • halbgefüllte und gefüllte Körbchen
  • bellisförmige Blüten, die an Gänseblümchen erinnern
  • anemonenblütige Formen mit gepolsterter Mitte
  • Strauß- und Federastern mit locker gebogenen, schmalen Blütenblättern

Standort und Boden

Sommerastern brauchen einen sonnigen Platz, der vor starkem Wind geschützt ist. Der Boden sollte leicht und locker sein und vor dem Pflanzen gründlich gelockert werden. In schweren, nassen Böden wachsen sie schlechter und werden anfälliger für Krankheiten. Wichtig ist der Fruchtwechsel: Setzen Sie Astern jedes Jahr an eine andere Stelle und pflanzen Sie sie mehrere Jahre lang nicht wieder dorthin, wo schon einmal Astern standen.

Pflanzen und Pflege

Für eine frühe und kräftige Blüte lohnt sich die Vorkultur. Säen Sie im April ins Frühbeet oder in Schalen an einem hellen Platz. Pikieren Sie die Sämlinge einmal, damit sie kräftige Wurzeln bilden. Erst nach den letzten Frösten kommen die Jungpflanzen ins Freie, mit 20 bis 30 cm Abstand. Frühe Sorten können Sie auch direkt ins Beet säen.

Gießen Sie im Sommer reichlich, vor allem bei Trockenheit, aber ohne Staunässe. Gießen Sie am besten direkt an den Boden, damit die Blätter trocken bleiben. Verblühtes zu entfernen fördert neue Knospen.

Zu den häufigsten Problemen gehören:

  • Kleine Pflaumenblattlaus: Sie sitzt gern an jungen Trieben und Knospen. Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig und entfernen Sie befallene Teile früh.
  • Asternsterben (Fusarium-Welke): Diese Pilzkrankheit lebt im Boden. Die Pflanzen welken plötzlich und sterben ab. Am besten beugen Sie mit jährlichem Standortwechsel und lockerem, nicht zu nassem Boden vor. Entsorgen Sie erkrankte Pflanzen über den Hausmüll und nicht auf dem Kompost.

Verwendung im Garten

Die Sommeraster zählt zu den besten Sommerblumen für Beet und Vase. Ihre langen, festen Stiele und die lange Haltbarkeit machen sie zu einer ausgezeichneten Schnittblume. Ein eigenes Schnittblumenbeet bietet sich an. In der Rabatte bringt sie im Spätsommer Farbe, wenn viele andere Blumen schon nachlassen. Gut passen dazu andere halbhohe Sommerblumen wie die Studentenblume, die Ringelblume oder die Papierblume, die sich ebenfalls gut zum Schneiden und Trocknen eignet.