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Beetrosen

Beetrose Nina Weibull: blutrote Floribunda fürs Beet

Nina Weibull ist eine Floribundarose des dänischen Züchters Poulsen mit gefüllten, blutroten Blüten in dichten Büscheln. Die etwa 60 cm hohe Sorte wächst kräftig und aufrecht und gilt seit Langem als bewährte Beetrose.

Beetrose Nina Weibull

Die Beetrose Nina Weibull fällt durch ihre gefüllten, blutroten Blüten auf, die in dichten Büscheln an den Triebspitzen sitzen. Die Sorte stammt vom dänischen Rosenzüchter Poulsen und gehört zu den Floribundarosen. Sie hat sich über viele Jahre als zuverlässige Beetrose bewährt und war lange eine der am häufigsten gepflanzten Sorten ihrer Gruppe. Typisch sind der kräftige, aufrechte Wuchs und das glänzende, frischgrüne Laub, vor dem das tiefe Rot besonders gut zur Geltung kommt.

Steckbrief

Botanischer NameRosa 'Nina Weibull' (Floribunda-Gruppe)
Wuchshöheca. 60 cm
Wuchskräftig, aufrecht
Blütegefüllt, blutrot, mittelgroß, in dichten Büscheln
Blütezeitab Juni, mit Nachblüte bis in den Herbst
Standortsonnig
Bodengute, nährstoffreiche Gartenerde
Winterhärtewinterhart, Anhäufeln im Herbst empfohlen
Giftigkeitnicht giftig
VerwendungBeete, Rabatten, Gruppenpflanzung

Erkennungsmerkmale

Die mittelgroßen Blüten sind dicht gefüllt und leuchten blutrot. Sie öffnen sich nicht einzeln, sondern in größeren Gruppen, sodass jeder Trieb einen ganzen Strauß trägt. Ein besonderer Vorzug ist die lange Haltbarkeit der einzelnen Blüten: Sie bleiben lange ansehnlich, und das Beet wirkt dadurch über Wochen geschlossen rot. Das Laub ist frischgrün und glänzend, die Triebe wachsen straff nach oben und sind gut winterhart.

Standort und Boden

Wie die meisten Rosen braucht Nina Weibull einen sonnigen Platz. Je mehr Licht die Pflanze bekommt, desto reicher blüht sie, und das Laub trocknet nach Regen schneller ab, was Pilzkrankheiten vorbeugt. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich sein. Gute Gartenerde, die vor der Pflanzung mit reifem Kompost oder gut verrottetem Mist verbessert wird, bietet ideale Voraussetzungen. Staunässe vertragen Rosen nicht.

Pflanzen und Pflege

Für eine üppige Blüte ist eine ausgewogene Düngung entscheidend. Rosen reagieren gut auf organische Dünger wie gut abgelagerten Stallmist oder Hühnerdung. Ergänzend kann ein Volldünger die Wirkung verstärken. Wichtig ist der Zeitpunkt:

  • Gedüngt wird im Frühjahr zum Austrieb, eine zweite Gabe ist nach der ersten Blüte möglich.
  • Nach Ende Juni keinen stickstoffhaltigen Dünger mehr geben, damit die Triebe bis zum Winter gut ausreifen.
  • Verblühte Büschel abschneiden, das fördert die Nachblüte.

Im Herbst werden lange Triebe etwas eingekürzt, anschließend häufeln Sie die Pflanze am Fuß mit Erde an. So ist die empfindliche Veredelungsstelle vor Frost geschützt. Der eigentliche Rückschnitt erfolgt im Frühjahr, wenn keine starken Fröste mehr drohen. Achten Sie während der Saison auf Blattläuse und Mehltau. Ein luftiger Stand und Gießen von unten, ohne die Blätter zu benetzen, halten die Pflanze gesund.

Verwendung im Garten

Ihre Stärken zeigt Nina Weibull in Gruppen: Mehrere Pflanzen derselben Sorte ergeben eine geschlossene, kräftig rote Fläche im Beet oder in der Rabatte. Durch die mittlere Höhe eignet sie sich gut für den Vordergrund größerer Pflanzungen und als niedrige Einfassung. Wer weitere rote Floribundarosen vergleichen möchte, findet mit der Beetrose Lilli Marleen und der Beetrose Olympisches Feuer passende Alternativen. Einen sanften Kontrast zum Blutrot bildet die porzellanrosa Beetrose Kalinka.