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Beetrosen

Beetrose Goldmarie: goldgelbe Floribunda, niedrig

Die Beetrose ‚Goldmarie‘ ist eine niedrig bleibende Floribundarose aus der Züchtung von Wilhelm Kordes. Ihre goldgelben, kräftig duftenden Blüten schimmern bei starker Sonne leicht rötlich.

Beetrose Goldmarie

Die Beetrose ‚Goldmarie‘ erkennen Sie an ihren intensiv goldgelben Blüten, die bei kräftiger Sonne einen leicht rötlichen Schimmer bekommen. Die Floribundarose stammt vom deutschen Rosenzüchter Wilhelm Kordes. Sie bleibt vergleichsweise niedrig, wächst breit und buschig und blüht sehr reich. Ihre edel geformten Blüten duften außerdem kräftig, was bei gelben Beetrosen nicht selbstverständlich ist.

Steckbrief

Botanischer NameRosa ‚Goldmarie‘ (Floribunda-Gruppe)
Wuchshöhe50 bis 60 cm
Wuchsbreit buschig, stark verzweigt
Blütenfarbegoldgelb, in starker Sonne rötlich schimmernd
Blütezeitab Frühsommer, bei guter Pflege mit Nachblüte bis in den Herbst
Standortsonnig, verträgt auch leichten Schatten
Bodennährstoffreich, lehmhaltig, gleichmäßig mit Wasser versorgt
Winterhärtewinterhart, Winterschutz durch Anhäufeln empfohlen
Giftigkeitnicht giftig
VerwendungBeete, Rabatten, Gruppenpflanzung

Erkennungsmerkmale

Typisch für ‚Goldmarie‘ ist das kräftige, warme Goldgelb der Blüten. Je stärker die Sonneneinstrahlung, desto deutlicher zeigt sich ein rötlicher Anflug auf den Blütenblättern. Die Blüten sind edel geformt und erinnern an Edelrosen, erscheinen aber wie bei Floribundarosen üblich in großer Zahl. Das helle, glänzende Laub setzt einen frischen Kontrast zu den Blüten. Der Busch bleibt mit 50 bis 60 Zentimetern niedrig, verzweigt sich aber stark und wird dadurch recht breit.

Standort und Boden

Am wohlsten fühlt sich die Rose an einem vollsonnigen Platz. Anders als viele andere Sorten kommt sie aber auch mit leichtem Schatten noch gut zurecht. Wichtig ist ein nährstoffreicher, lehmhaltiger Boden, der Wasser gut hält, ohne zu vernässen. Sehr sandige Böden sollten Sie vor der Pflanzung mit Kompost und etwas Lehm verbessern. Ein luftiger Standort hilft zudem, dass das Laub nach Regen rasch abtrocknet.

Pflanzen und Pflege

Gelbe Beetrosen wachsen in der Regel schwächer als rote Sorten. Deshalb kommt es bei ‚Goldmarie‘ besonders auf einen sorgfältigen Rückschnitt an. Dabei gilt: Je kräftiger Sie zurückschneiden, desto stärker treibt die Rose im folgenden Frühjahr aus. Entfernen Sie dünne, schwache Triebe vollständig, denn sie bringen nur kleine Blüten hervor. Schneiden Sie regelmäßig im Herbst und im Frühjahr.

  • Verblühtes laufend abschneiden, um die Nachblüte zu fördern.
  • Im Frühjahr und nach der ersten Blüte mit Rosendünger versorgen.
  • Bei Trockenheit durchdringend gießen, möglichst nicht über das Laub.
  • Vor dem Winter die Triebbasis anhäufeln oder dicht mit Fichtenreisig abdecken.

Achten Sie auf Mehltau, Rost und Blattläuse. Ein sonniger, luftiger Standort und eine ausgewogene Düngung beugen Pilzkrankheiten vor. Blattläuse lassen sich bei geringem Befall mit einem kräftigen Wasserstrahl abspülen.

Verwendung im Garten

Durch ihren niedrigen, breiten Wuchs eignet sich ‚Goldmarie‘ gut für Beete und Rabatten im Vordergrund sowie für flächige Gruppenpflanzungen. Ihr Duft kommt in der Nähe von Sitzplätzen und Wegen besonders gut zur Geltung. Wer ein gelbes Beet zusammenstellen möchte, kann sie mit der Beetrose Jan Spek oder der Polyantharose King Boreas kombinieren. Einen starken Farbkontrast erreichen Sie mit samtroten Sorten wie der Beetrose Lilli Marleen.