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Beetrosen

Beetrose Dolly: dunkelrosa Floribunda mit großen Blüten

Die Beetrose Dolly trägt große, gefüllte, dunkelrosa Blüten in kleinen Dolden und wächst üppig und locker buschig. Sie kommt aus Dänemark und eignet sich gut für frei geformte Rosenbeete im Rasen.

Beetrose Dolly

Die Beetrose Dolly erkennen Sie an ihren großen, gut geformten, gefüllten Blüten in kräftigem Dunkelrosa. Sie stehen nicht einzeln, sondern in kleinen Dolden zusammen. Dazu kommen frisch grünes Laub und ein üppiger, locker buschiger Wuchs. Im Beet bildet Dolly mit diesen Merkmalen geschlossene Farbflächen und bleibt dabei überschaubar hoch.

Steckbrief

Botanischer NameRosa ‘Dolly’ (Floribunda-Rose)
HerkunftDänische Züchtung von Niels Poulsen
BlütenfarbeDunkelrosa, gefüllt, in kleinen Dolden
Wuchshöhe60 bis 80 cm
WuchsÜppig, locker buschig
BlütezeitSommer, wie bei Beetrosen üblich mit Nachblüte bis in den Herbst
StandortVolle Sonne
BodenTiefgründige, etwas lehmhaltige Gartenerde
WinterhärteWinterhart; Winterschutz durch Anhäufeln oder Abdecken empfohlen
GiftigkeitNicht giftig
VerwendungRosenbeete, Rabatten, Beete in Rasenflächen

Erkennungsmerkmale

Dolly gehört zu den Floribunda-Rosen und ist mit den Edelrosen verwandt. Das sieht man an den Blüten: Sie sind groß und so ebenmäßig gebaut, wie man es von Edelrosen kennt. Anders als bei Edelrosen sitzen sie aber in Büscheln. Gegenüber den Polyantharosen trägt ein Blütenstand weniger, dafür deutlich größere Einzelblüten. So verbindet die Sorte die edle Blütenform mit der Fülle einer Beetrose.

Das Laub ist frisch grün und passt gut zum satten Rosa. Weil die Pflanze locker buschig wächst, wirkt sie natürlich und nicht steif.

Standort und Boden

Geben Sie Dolly einen Platz in voller Sonne. Je mehr Licht die Rose bekommt, desto reicher blüht sie und desto schneller trocknet das Laub nach Regen ab. Das beugt Pilzkrankheiten vor. Am besten gedeiht sie in tiefgründiger Gartenerde mit etwas Lehm. Solche Böden halten Wasser und Nährstoffe und lassen die tief reichenden Rosenwurzeln gut wachsen. Sehr leichte, sandige Böden verbessern Sie vor dem Pflanzen mit Kompost und etwas Lehm.

Pflanzen und Pflege

Für die Düngung eignen sich organische Dünger. Bringen Sie sie im Herbst oder im zeitigen Frühjahr aus. So stehen die Nährstoffe pünktlich zum Austrieb bereit. Wenn Sie Verblühtes regelmäßig abschneiden, bleibt die Pflanze ordentlich und bildet leichter neue Knospen.

Vor dem Winter häufeln Sie den Wurzelhals mit Erde an oder decken ihn mit Reisig ab. Das schützt die Veredelungsstelle vor starkem Frost. Im Frühjahr entfernen Sie den Schutz wieder.

Achten Sie auf diese Schaderreger:

  • Blattläuse sitzen bevorzugt an jungen Triebspitzen und Knospen. Bei leichtem Befall genügt oft ein kräftiger Wasserstrahl.
  • Mehltau zeigt sich als weißlicher Belag auf den Blättern. Ein luftiger, sonniger Standort und Wasser nur an die Wurzel statt über das Laub senken das Risiko.

Verwendung im Garten

Früher pflanzte man Rosen fast nur in streng geometrische Beete an Wegen oder Hauswänden. Heute dürfen Rosenbeete freier gestaltet sein. Dolly eignet sich dafür gut: Legen Sie mehrere Beete in unterschiedlicher Form und Größe in eine Rasenfläche, dann wirkt der Garten abwechslungsreich und leicht. In Gruppen von mehreren Pflanzen kommt das Dunkelrosa am besten zur Geltung.

Wer Farben kombinieren möchte, findet unter den Floribunda-Rosen passende Partner, etwa die porzellanrosa Beetrose Kalinka, die leuchtend rote Beetrose Lilli Marleen oder die goldgelbe Beetrose Jan Spek.