Beetrose Sarabande: orangerote Floribunda für Flächen
Die Beetrose ‚Sarabande‘ fällt durch leuchtend orangerote, einfache bis halbgefüllte Blüten in dichten Büscheln auf. Mit ihrem niedrigen, buschigen Wuchs eignet sie sich besonders für größere Pflanzflächen.
Die Beetrose ‚Sarabande‘ erkennen Sie schon von Weitem an ihren orangeroten Blüten. Ihre Farbe leuchtet ungewöhnlich stark. Die einfachen bis halbgefüllten Blüten sitzen in dichten Büscheln an einem niedrigen, buschigen Strauch. Die Sorte stammt aus einer Kreuzung der orangeroten ‚Cocorico‘ mit der zinnoberroten ‚Moulin Rouge‘. Von beiden Eltern hat sie gute Eigenschaften übernommen: die intensive Farbe und die reiche Blüte.
Steckbrief
| Botanischer Name | Rosa ‚Sarabande‘ (Floribunda-Rose) |
|---|---|
| Wuchshöhe | etwa 50 cm |
| Blütenfarbe | leuchtend orangerot, einfach bis halbgefüllt |
| Blütezeit | Sommer bis Herbst |
| Standort | sonnig |
| Boden | nährstoffreich, lehmhaltig |
| Winterhärte | frosthart, Winterschutz empfohlen |
| Verwendung | Flächenpflanzung, Gruppen im Rasen, Kombination mit Stauden |
Erkennungsmerkmale
‚Sarabande‘ wird nur etwa 50 Zentimeter hoch. Sie verzweigt sich dicht und wächst eher in die Breite als in die Höhe. Die Blüten stehen nicht einzeln, sondern in reichen Büscheln. Das ist typisch für Floribunda-Rosen. Weil die Blüten einfach oder nur halbgefüllt sind, wirken sie leicht und offen. Ihre Mitte bleibt gut sichtbar. Ähnliche Farbtöne finden Sie bei der Beetrose Korona und der Beetrose Taora. Beide werden allerdings anders verwendet.
Standort und Boden
Pflanzen Sie die Rose an einen sonnigen Platz. Je mehr Licht sie bekommt, desto reicher blüht sie und desto kräftiger leuchtet ihre Farbe. Am besten gedeiht sie in nährstoffreichem, lehmhaltigem Boden. Er sollte Feuchtigkeit gut halten, aber keine Staunässe bilden. Sandige, magere Böden verbessern Sie vor dem Pflanzen mit reifem Kompost oder Lehm. Ein luftiger Standort hilft außerdem, dass die Blätter nach Regen schnell abtrocknen.
Pflanzen und Pflege
Entfernen Sie verwelkte Blüten regelmäßig. Dann setzt die Rose neue Knospen an und blüht besonders reich. Schneiden Sie dazu die verblühten Büschel bis zum nächsten gut entwickelten Blatt zurück. Im Frühjahr ist der Hauptschnitt an der Reihe. Kürzen Sie dabei erfrorene, schwache und zu dicht stehende Triebe, damit sich der Strauch kompakt und gesund aufbaut.
Im Winter sollten Sie die Pflanze abdecken. Bewährt hat sich, die Triebbasis mit Erde oder Kompost anzuhäufeln und zusätzlich Reisig aufzulegen. Achten Sie im Lauf der Saison auf zwei häufige Probleme:
- Blattläuse sitzen vor allem an jungen Triebspitzen und Knospen. Einen leichten Befall streifen Sie ab oder spülen ihn mit einem kräftigen Wasserstrahl herunter.
- Mehltau bildet einen weißlichen Belag auf den Blättern. Dagegen helfen ein luftiger Standort, Gießen von unten und das rasche Entfernen befallener Blätter.
Verwendung im Garten
Mit ihrem niedrigen, buschigen Wuchs bedeckt ‚Sarabande‘ auch große Flächen. Mit anderen Rosen verträgt sie sich gut, kommt aber erst in größeren Gruppen richtig zur Geltung. Einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen andersfarbigen Rosen kann ihr kräftiges Orangerot schnell unruhig wirken.
Kleinere Gruppen setzen Sie besser bewusst in Szene, zum Beispiel als Farbinsel im Rasen. Ebenso gut passen sie zwischen weiß und blau blühende Stauden. Diese Begleiter beruhigen das Bild und lassen das Orangerot noch stärker leuchten. Wenn Sie lieber einen dunkleren, samtigen Rotton möchten, sehen Sie sich die Beetrose Lilli Marleen an.


