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Beetrosen

Beetrose Olympisches Feuer: robuste feuerrote Floribunda

Die Floribundarose ‚Olympisches Feuer‘ aus der Züchtung von Mathias Tantau blüht feuerrot von Juni bis in den Spätherbst. Sie bleibt mit etwa 40 cm niedrig, ist sehr winterhart und kommt auch in rauen Lagen gut zurecht.

Beetrose Olympisches Feuer

Leuchtend feuerrote, gefüllte Blüten in dichten Büscheln über dunkelgrünem, stark glänzendem Laub: Daran erkennen Sie die Beetrose ‚Olympisches Feuer‘. Die niedrige Floribundarose wird auch unter dem Sortennamen ‚Tanolfeu‘ angeboten. Seit vielen Jahren ist sie in Gärten verbreitet, weil sie verlässlich blüht und wenig Ansprüche stellt.

Steckbrief

Botanischer NameRosa ‚Olympisches Feuer‘ (Synonym ‚Tanolfeu‘), Floribundarose
ZüchtungMathias Tantau, aus ‚Ahoi‘ × ‚Signalfeuer‘
Wuchshöheetwa 40 cm
Blütefeuerrot, mittelgroß, gefüllt, leicht duftend, bis zu 15 Blüten je Büschel
Blütezeitab Juni bis in den Spätherbst, mehrmals blühend
Standortsonnig bis halbschattig
Bodenhumos, frisch, pH-Wert 6,5 bis 7,5
Winterhärtesehr winterhart, auch für raue Lagen
Pflanzabstandetwa 35 cm, 7 bis 8 Pflanzen pro m²
VerwendungBeete, Rabatten, flächige Gruppenpflanzung

Erkennungsmerkmale

Die mittelgroßen, gefüllten Blüten sitzen auf kurzen Stielen und stehen zu bis zu 15 Stück in Büscheln zusammen. Ihr kräftiges Feuerrot hat die Sorte von ihrem Elternteil ‚Signalfeuer‘ geerbt. Der Duft ist leicht. Die großen, dunkelgrünen Blätter glänzen stark und umgeben die Blütenstände dicht, sodass die Pflanze auch zwischen den Blühschüben geschlossen und gepflegt wirkt.

Charakteristisch ist die lange Blühdauer: Die Rose treibt den ganzen Sommer über immer wieder neu durch und blüht ohne längere Pause bis in den späten Herbst.

Standort und Boden

Am wohlsten fühlt sich ‚Olympisches Feuer‘ an einem sonnigen Platz, sie verträgt aber auch Halbschatten. Ideal ist ein humoser, frischer Gartenboden mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und höchstens 7,5. Die Sorte gilt als kräftig und ausgesprochen winterhart. Schlechtes oder wechselhaftes Wetter steckt sie gut weg, deshalb eignet sie sich auch für raue Lagen, in denen empfindlichere Rosen Mühe haben.

Pflanzen und Pflege

Setzen Sie die Rosen im Abstand von etwa 35 Zentimetern, das sind 7 bis 8 Pflanzen pro Quadratmeter. So schließt sich die Pflanzung rasch zu einem einheitlichen Blütenteppich.

  • Schnitt: Kürzen Sie im Frühjahr überstarke Triebe ein und schneiden Sie zu schwaches Holz zurück. Das hält den Wuchs ausgewogen.
  • Düngung: Geben Sie im Frühjahr einen Rosendünger. Sehr bewährt hat sich zusätzlich eine Abdeckung mit organischem Material wie Kompost oder Rinderdung.
  • Verblühtes: Wenn Sie abgeblühte Büschel regelmäßig entfernen, fördern Sie den Neuaustrieb.

Verwendung im Garten

Ihre volle Wirkung entfaltet die Sorte im Beet, am besten in größeren Gruppen. Damit das intensive Rot nicht zu schwer wirkt, können Sie die Pflanzung mit einer weißen Rose wie ‚Margaret Merril‘ oder einer gelben Sorte auflockern. Als helle Begleiter aus derselben Rubrik eignen sich etwa die Beetrose Edelweiß oder die gelbe Beetrose Goldmarie. Reizvoll sind auch blaue Gräser, die Sie locker zwischen die Rosen setzen.

Wenn Sie eine andere rote Floribunda suchen, lohnt sich ein Vergleich mit der samtroten Beetrose Lilli Marleen.