Beetrose Friesia: goldgelbe Floribunda mit Duft
Friesia ist eine mittelhohe Floribundarose mit gefüllten, leuchtend goldgelben Blüten, die ihre Farbe bis zum Verblühen behalten. Dazu kommen ein kräftiger, lieblicher Duft und frisch glänzendes Laub.
Die Beetrose ‚Friesia‘ erkennen Sie an ihren leuchtend goldgelben, gefüllten Blüten. Anders als bei vielen gelben Rosen verblasst die Farbe nicht, wenn die Blüte älter wird. Die Floribundarose duftet kräftig und lieblich und trägt frisch glänzendes Laub. Ihr Wuchs ist kompakt und kräftig. Die Sorte trägt das ADR-Prädikat, das Rosen für Gesundheit, Blühfreude und Gartenwert erhalten.
Steckbrief
| Botanischer Name | Rosa ‚Friesia‘ (Floribunda-Gruppe) |
|---|---|
| Wuchshöhe | etwa 65 cm |
| Blütezeit | Juni bis in den Herbst, öfterblühend |
| Blütenfarbe | leuchtend goldgelb, farbbeständig |
| Standort | sonnig und hell |
| Boden | humose, nährstoffreiche, gern etwas lehmhaltige Gartenerde |
| Winterhärte | winterhart, Anhäufeln als Winterschutz empfohlen |
| Giftigkeit | nicht giftig |
| Verwendung | Beete, Rabatten, Gruppenpflanzung, Schnittblume |
Erkennungsmerkmale
Schon die Knospen fallen auf: Sie sind wohlgeformt, recht groß und laufen länglich spitz zu. Beim Öffnen breiten sich die gefüllten Blüten flach aus. Ihr warmes Goldgelb bleibt bis zum Verblühen erhalten. So wirkt das Beet auch dann noch einheitlich, wenn Knospen, frische und ältere Blüten gleichzeitig am Strauch stehen. Der Duft ist ausgeprägt und für eine Beetrose bemerkenswert stark. Das glänzende Laub gibt einen frischen grünen Hintergrund, vor dem die gelben Blüten besonders gut zur Geltung kommen.
Standort und Boden
‚Friesia‘ braucht einen sonnigen, hellen Platz. Bei genügend Licht blüht sie am reichsten, und das Laub trocknet nach Regen schnell ab. Das beugt Pilzkrankheiten vor. Der Boden sollte tiefgründig, humos und ausreichend mit Nährstoffen versorgt sein. Ein gewisser Lehmanteil ist günstig, weil er Wasser und Nährstoffe hält. Staunässe vertragen Rosen dagegen nicht.
Pflanzen und Pflege
Gepflanzt wird im Herbst während der Ruhezeit oder im Frühjahr vor dem Austrieb. In rauen Lagen ist das Frühjahr die bessere Wahl. Beginnen Sie dann so früh wie möglich, sobald der Boden ganz frostfrei ist. Häufeln Sie nach der Pflanzung etwas Erde um die Rose an und entfernen Sie sie nach einigen Wochen wieder. Das fördert das Anwachsen und den Austrieb. Bei einer Frühjahrspflanzung schneiden Sie jeden Trieb auf zwei Augen zurück.
- Schnitt: Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr. Im Herbst kürzen Sie lange Triebe etwas ein. Verblühtes regelmäßig auszuschneiden fördert die Nachblüte.
- Winterschutz: Häufeln Sie die Rose vor dem Winter an oder decken Sie sie mit Reisig ab.
- Düngung: Im Frühjahr und nach der ersten Blüte düngen, ab Spätsommer nicht mehr.
- Schädlinge und Krankheiten: Kontrollieren Sie die Rose auf Blattläuse und Mehltau. Ein luftiger Standort und gut abgetrocknetes Laub senken das Risiko.
Verwendung im Garten
Mit ihrer mittleren Höhe und dem geschlossenen Wuchs eignet sich ‚Friesia‘ gut für Beete und Rabatten. Am schönsten wirkt sie in Gruppen. Weil sie so stark duftet, lohnt sich ein Platz am Sitzplatz oder am Weg. Die Blüten halten sich auch in der Vase gut. Wer weitere Gelbtöne kombinieren möchte, findet mit der niedrigen Goldmarie und der Beetrose Jan Spek passende Partner. Einen kräftigen Kontrast setzt die samtrote Lilli Marleen.


