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Beetrosen

Beetrose Marlena: niedrige Polyantharose in Samtrot

Die Beetrose Marlena trägt große Dolden samtig dunkelroter, gefüllter Blüten, die beim Verblühen nicht schwarz werden. Ihr niedriger, kompakter Wuchs macht sie zu einer verlässlichen Rose für Beete und Gruppenpflanzungen.

Beetrose Marlena

Die Beetrose ‚Marlena‘ erkennen Sie an ihren leuchtend dunkelroten, samtig wirkenden Blüten, die in großen Dolden zusammenstehen. Anders als viele rote Rosen verfärben sich die Blüten beim Altern nicht schwärzlich, sondern behalten ihre klare Farbe. Der Strauch bleibt niedrig und kompakt und gilt als kleinere Ausgabe der bekannten Sorte ‚Lilli Marleen‘.

Steckbrief

Botanischer NameRosa ‚Marlena‘ (Polyantha-Hybride)
Wuchshöhebis etwa 40 cm
Blütemittelgroß, gefüllt, dunkelrot mit leicht orangeroter Tönung, schwach duftend
BlütezeitSommer bis Herbst, öfterblühend
Standortvollsonnig
Bodengut, nährstoffreich, lehmhaltig
Winterhärtewinterhart
VerwendungBeetpflanzung, Gruppenpflanzung, Rabatten

Erkennungsmerkmale

Die mittelgroßen Blüten sind gefüllt, ihre Blütenblätter leicht gewellt. Die Grundfarbe ist ein leuchtendes Dunkelrot, das bei genauem Hinsehen einen ganz leichten orangeroten Schimmer zeigt. Die samtige Oberfläche der Blütenblätter verstärkt die Tiefe der Farbe. Öffnet sich eine Blüte vollständig, werden in der Mitte die Staubgefäße sichtbar.

Typisch für die Sorte sind die großen Blütenstände: Eine einzelne Dolde kann bis zu zwanzig Blüten tragen. Der Duft ist schwach, aber angenehm. Der Strauch wächst niedrig, dicht und stark verzweigt, sodass die Pflanzen im Beet geschlossen und gleichmäßig wirken.

Standort und Boden

‚Marlena‘ entwickelt sich am besten in vollsonniger Lage. Der Boden sollte gut durchlässig, nährstoffreich und lehmhaltig sein. In leichten, sandigen Böden empfiehlt es sich, vor der Pflanzung reifen Kompost einzuarbeiten, damit die Rose ausreichend versorgt ist. Staunässe vertragen Rosen grundsätzlich schlecht.

Eine angenehme Eigenschaft der Sorte: Auch längere Regenperioden machen ihren Blüten wenig aus. Gegen Mehltau ist sie nicht besonders anfällig.

Pflanzen und Pflege

Setzen Sie die Rose so tief, dass die Veredelungsstelle einige Zentimeter unter der Erdoberfläche liegt. Im Winter schützt ein Anhäufeln mit Erde den empfindlichen Bereich. Im Frühjahr, etwa zur Forsythienblüte, werden die Triebe auf wenige Augen zurückgeschnitten, wie es bei Beetrosen üblich ist.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die verblühten Blüten. ‚Marlena‘ setzt leicht und schnell Hagebutten an. Lassen Sie die Früchte reifen, steckt die Pflanze ihre Kraft in die Samenbildung, und die Nachblüte fällt schwächer aus. Schneiden Sie Verwelktes daher regelmäßig ab, damit die Rose bis in den Herbst hinein neue Knospen bildet.

  • Verblühte Dolden zeitnah entfernen
  • Im Frühjahr und nach der ersten Blüte mit Rosendünger versorgen
  • Auf Blattläuse achten, vor allem an jungen Triebspitzen

Verwendung im Garten

Durch ihren niedrigen, kompakten Wuchs und die lange Blütezeit eignet sich ‚Marlena‘ besonders für Beete und Gruppenpflanzungen, in denen mehrere Exemplare zu einer geschlossenen Fläche zusammenwachsen. Auch am Rand von Rabatten oder entlang von Wegen kommt sie gut zur Geltung.

Ihr samtiges Rot wirkt besonders eindrucksvoll vor silbergrünem Laub. Eine bewährte Kombination ist die Zwerg-Bergkiefer (Pinus mugo pumilio), deren ruhige Nadelfarbe die Blüten zum Leuchten bringt. Wer weitere niedrige Polyantharosen sucht, findet mit der orangeroten ‚Topsi‘ oder der gelben ‚King Boreas‘ passende Begleiter in anderen Farben.