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Seerosen-Hybriden: Sommerblüher für sonnige Teiche

Seerosen-Hybriden blühen den ganzen Sommer über auf der Wasseroberfläche und gedeihen am besten in voller Sonne. Entscheidend für den Erfolg ist die passende Sorte für die vorhandene Wassertiefe.

Seerosen Hybriden

Seerosen-Hybriden erkennen Sie an ihren rundlichen Schwimmblättern, die flach auf der Wasseroberfläche liegen, und an ihren auffälligen Blüten. Diese öffnen sich zwischen den Blättern und schmücken den Teich vom Früh- bis zum Spätsommer. Die Hybriden sind Kreuzungen innerhalb der Gattung Nymphaea. Sie wurden für Gartenteiche gezüchtet und kommen in vielen Blütenfarben und Wuchsstärken vor.

Steckbrief

Botanischer NameNymphaea-Hybriden
WuchsSchwimmblattpflanze, Blätter und Blüten liegen auf der Wasseroberfläche
Blütezeitden ganzen Sommer über
Standortvolle Sonne, ruhiges Wasser
Wassertiefeje nach Sorte 20 bis 100 cm
Bodennährstoffreiche Teicherde oder natürlicher Gewässergrund
Winterhärtewinterhart, solange der Wurzelbereich nicht durchfriert
VerwendungGartenteiche, Wasserbecken, naturnahe Gewässer

Erkennungsmerkmale

Typisch für Seerosen sind die runden, an einer Stelle eingeschnittenen Blätter, die auf langen Stielen an die Oberfläche wachsen. Die Blüten sitzen ebenfalls auf der Wasseroberfläche oder knapp darüber. Seerosen-Hybriden gelten als Dauerblüher: Sie bilden den ganzen Sommer über neue Knospen, sodass der Teich über Monate hinweg blüht. Wer eine heimische Art sucht, findet mit der Weißen Seerose eine Alternative für größere Gewässer.

Standort und Wassertiefe

Am besten wachsen Seerosen in voller Sonne. Je mehr Licht sie bekommen, desto reicher blühen sie. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf die Wassertiefe an. Die Sorten unterscheiden sich in ihrer Wuchsstärke und brauchen deshalb unterschiedlich tiefes Wasser:

  • schwach wachsende Sorten: 20 bis 50 cm
  • mittelstark wachsende Sorten: 50 bis 80 cm
  • stark wachsende Sorten: 70 bis 100 cm

Eine zu kräftige Sorte überwuchert einen kleinen Teich rasch. Eine schwache Sorte in zu tiefem Wasser kümmert dagegen. Messen Sie deshalb die Wassertiefe am geplanten Pflanzplatz, bevor Sie eine Sorte kaufen.

Pflanzen und Pflege

Setzen Sie Seerosen während der warmen Sommermonate. Häufig werden sie in Drahtkörben geliefert. Diese können Sie direkt an der gewünschten Stelle ins Wasser setzen. In bewegtem Wasser beschweren Sie den Korb mit einem Stein, damit er nicht abtreibt. Die Pflanze wurzelt bald in den natürlichen Grund ein.

Wenn Sie selbst ein Pflanzsubstrat anlegen möchten, mischen Sie Gartenerde mit Kompost, etwas Kuhdung und ein wenig Hornmehl. Decken Sie die Mischung mit grobem Kies oder Sand ab. So wird die Erde nicht aufgewirbelt und das Wasser bleibt klarer.

Überwinterung

In Gewässern, die im Winter nicht bis zum Grund zufrieren, kommen Seerosen ohne besonderen Schutz durch die kalte Jahreszeit. Bei kleinen Wasserbecken ist mehr Vorsicht geboten. Sie können das Becken im Herbst leeren und etwa zur Hälfte mit Laub füllen. Die Laubschicht schützt die Pflanzen vor dem Durchfrieren.

Bleibt das Wasser im Becken, sollten Sie für Pflanzen und Fische einige Stellen eisfrei halten. Dazu eignen sich Strohbüschel, die Sie in die Wasserfläche einsetzen. Sie verhindern, dass die Eisdecke ganz geschlossen ist, und ermöglichen den Gasaustausch.

Verwendung im Garten

Seerosen-Hybriden sind der Blickfang auf der freien Wasserfläche eines Gartenteichs. Gut kombinieren lassen sie sich mit Pflanzen für die Uferzone, etwa mit der Gefüllten Sumpfdotterblume oder der Sumpf-Wolfsmilch. Wenn Sie Sorten passend zur Wassertiefe wählen, können Sie auch in kleinen Becken und Kübeln einen blühenden Wassergarten anlegen.